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Lebensdaten und Biografie von Dr. Eli Erich Lasch

 

1. Wichtige Lebensstationen

geboren am:16. April 1929 in Hamburg

Emigration mit seinen Eltern nach Palästina1936

Mitglied der Elitetruppe "Palmach" in den 1948/49
Kämpfen um Jerusalem, zweimal verwundet
und als Kriegsinvalide entlassen.

Medizin-Studium in der Schweiz (Lausanne)
und Israel (Jerusalem), Promotion zum Dr. med.1952 - 1956

Facharzt für Kinderheilkunde1966


Dr. Eli Erich Lasch
am 01.04.2009

Kinderarzt in Israel1957 - 1962

Direktor der Kinderheilkunde und Berater
des Gesundheitsministeriums in
Obervolta (West-Afrika)1963 - 1966

Leitender Oberarzt an der Universitätsklinik
Ashkelon, Israel1967 - 1973

Chefarzt eines Kinderkrankenhauses im
besetzten Gaza-Streifen, später General-
Direktor des Gesundheitswesens Gaza und Sinai1973 - 1985

Ausbildung als Dozent für öffentliche Medizin
an der amerikanischen Universität Yale
(assistant professor)1980

Delegationsmitglied zu der WHO1983

Das "Lichterlebnis" und der Anfang
des neuen Weges1984

Erforschung der Bibel und der Kabbalah,
Ausbildung in alternativen Heilmethoden1985 - 1989

Übersiedlung nach Deutschland (Berlin)9. November 1989

Gründung des Kahuna Heilzentrums für geistiges
Heilen, praktizierender Geistheiler 1993 - 1999

 

2. Lehrtätigkeit:

Universitätsschwesternschule Ashkelon (Israel)1967 - 1972

Medizinische Fakultät Jerusalem1967 - 1973
1981 - 1985

Arabische Universität Gaza1979 - 1984

Kahuna-Heilzentrum, Ausbildungszentrum
für Geistheiler  1993-1999

 

3. Gastprofessuren:

Universitätsklinik Eppendorf (Hamburg)1970/71

Cluny Hill College Schottland1986/87

 

4. Auszeichnungen:

Chevalier de L`Ordre National de Haute Volta1966

Fellow of the Royal Society for Tropical Medicine1967

Nominiert für den Lasker-Preis (amerikan. Nobelpreis)1984

 

5. Mitgliedschaften:

New York Academy of Science

Royal Society for Tropical Medicine

Scientific and Medical Network

International Academy for Near Death Studies

 

6. Veröffentlichungen:

80 wissenschaftliche Artikel und 5 Bücher

 

Biographie

Dr. Eli Lasch erblickte am 16. 4. 1929 in Hamburg als zweiter Sohn einer gutbürgerlichen, jüdischen Familie das Licht der Welt. 1936 emigrierte er mit seinen Eltern nach Palästina und durchlebte alle Schwierigkeiten der Juden, die unfreiwillig Deutschland verlassen mussten und sich in Israel ein neues Leben aufbauten.
Nach dem Abitur nahm er als Offizier der Elitetruppe Palmach am Unabhängigkeitskrieg teil. Er kämpfte an der Front von Jerusalem, wurde zweimal verwundet und als Kriegsinvalide entlassen. 1949 nahm er ein Medizinstudium in der Schweiz (Lausanne) auf, das er in Israel beendete. 1956 promovierte er an der Jerusalemer Universität. Bis 1962 war er als Kinderarzt an verschiedenen Kliniken in Israel tätig und beschäftigte sich in seiner Freizeit mit der Integration der Neueinwanderer aus den arabischen Ländern.
Von 1963 bis 1966 leitete er die Kinderabteilung einer Klinik im westafrikanischen Staat Obervolta, dem heutigen Burkina Fasso. Er war zugleich Berater des Gesundheitsministers des neuen Regimes und Leibarzt des traditionellen Königs - schon damals befand er sich zwischen zwei Welten. Während dieser Jahre kam er zum ersten Mal mit einer anderen Sicht der Realität und Heilkunde in Berührung. Für seine Tätigkeit wurde er 1966 mit dem "Chevalier de l´Ordre National de Haute Volta", dem höchsten Orden von Obervolta, ausgezeichnet und in die "Royal Society" aufgenommen.
Nach seiner Rückkehr nach Israel erhielt er die Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde und arbeitete als leitender Oberarzt im Universitätskrankenhaus von Ashkelon. Zu dieser Zeit, nach dem 6-Tage-Krieg, behandelte seine Abteilung viele Kinder aus dem Gazastreifen und bildete arabische Fachärzte aus. Ein markantes Erlebnis war der Austausch von Blut bei einem arabischen Neugeborenen in der Nacht, in der die Ägypter ein israelisches Kriegsschiff versenkten. Jüdisches Blut zur Rettung eines arabischen Kindes ... Weitere Lehrtätigkeiten führten ihn an die Universitätsschwesternschule in Ashkelon, an die Medizinische Fakultät in Jerusalem und an verschiedene Pädagogische Hochschulen.
1970 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung für ein Jahr ein Forschungsstipendium an der Universitätsklinik Eppendorf in Hamburg. Dort entdeckte er, dass die Zöliakie eine immunbedingte Krankheit ist, und war einer der ersten, der eine mögliche Verbindung zwischen Krebs und einer Immunschwäche postulierte.
Erneut zurück in Israel, ging er als Arzt in den von Israel besetzten Gazastreifen und gründete dort 1973 ein Kinderkrankenhaus, wo er fortfuhr palästinensische Ärzte auszubilden. Später übernahm er den Posten des Generaldirektors des Gesundheitswesens in Gaza und auf der Sinai-Halbinsel und lehrte in der Jerusalemer Universität und an der lokalen Hochschule. Während dieser Zeit baute er eine Brücke der Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Der "Feind" der Palästinenser wurde ihr Freund und ihre Vertrauensperson. Gegen vielerlei Widerstände aus Israel und der arabischen Welt praktizierte er eine Medizin, die weder Freund noch Feind kennt, die die Grenzen der Politik überschreitet. Diese Freundschaft bewies sich während des Krieges im Libanon 1982. Sein Sohn diente damals als Fallschirmjäger in der israelischen Armee und war wahrscheinlich der einzige israelische Soldat, für den Palästinenser beteten. Eine schizophrene Situation. Damals verstand er zum ersten Mal den Spruch: "Heile deinen Feind!" Nach dem Krieg stellte sich heraus, dass sein Sohn einige Male wie durch ein Wunder dem Tode entronnen war. War es ein Zufall oder etwa ein Wunder, das Resultat dieser Gebete?
1980 ging er für ein Jahr in die Vereinigten Staaten, wo er sich zum Dozenten für Öffentliche Medizin qualifizierte. Nach seiner Rückkehr entwickelte er neue Methoden in der Tropischen Medizin, für die er für den Empfang des Lasker-Preises nominiert wurde.
Die ständig wachsende Spannung zwischen den israelischen Militärbehörden und der einheimischen Bevölkerung erschwerte seine Aufgaben immer mehr. Er befand sich zwischen zwei Fronten, konnte die israelische Politik nicht mehr vertreten und dankte 1985 ab.

1984 kam es zu einem tiefen Einschnitt in sein Leben: Er hatte ein mystisches Erlebnis, das er selbst als "Licht- oder Gotteserlebnis" bezeichnet. Dieses geschah nach einem Friedensgebet am Berge Sinai und während eines Seminars, in dem er einer Gruppe von Kibbuzmitgliedern von seiner Arbeit im Gazastreifen und von der Rettung seines Sohnes berichtete. Wie Feindschaft zu Freundschaft werden kann.
Dieses Erlebnis veränderte sein Leben. Er bekam Einblick in eine andere Dimension, in eine andere Realität. Aus dem Atheisten wurde ein Gläubiger, aus dem rational denkenden Naturwissenschaftler und Forscher ein Mystiker. Die Bibel öffnete sich ihm und gab ihre Geheimnisse preis und so entwickelte sich das, was er "Kabbalah heute" nennt.
Nach der Beendigung seiner Tätigkeit in Gaza im Jahre 1985 siedelte er in die Hafenstadt Jaffa und in die kabbalistische Stadt Safed über. Schritt für Schritt kehrte er hier der Schulmedizin den Rücken und beschäftigte sich verstärkt mit alternativen Heilmethoden, einschließlich der Geistheilung. Es war in Safed, wo sich ihm sein Maggid, sein nicht inkarnierter Lehrer offenbarte - der grösste Kabbalist aller Zeiten, der unter dem Namen "ha'Ari" bekannt ist. Für ein Jahr hielt er sich in dem geistigen Zentrum Findhorn in Schottland auf, wo er sein erstes Buch über eine kabbalistische Sicht der Bibel schrieb. Zu der Zeit hatte er noch viele andere paranormale Erlebnisse und hatte seine ersten Resultate als Heiler. Das beeindruckendste Erlebnis war die Entfernung eines Tumors aus dem Gehirn eines 18-jährigen jungen Mannes ... aus einer Entfernung von 10 km.
Ende 1987 brach die erste Intifada aus und wieder befand er sich zwischen den beiden Fronten. Diesmal kam Gaza zu ihm. Die arabischen Ärzte, seine früheren Schüler und Mitarbeiter, hockten bei ihm zu Hause und berichteten ihm, was aus ihrer Sicht in Gaza geschah. In Israel war er als Arzt der Palästinenser und in manchen Kreisen sogar als Verräter verschrieen. Wieder befand er sich in einem unmöglichen Spannungsfeld und entschloss sich im Jahre 1989 in sein Geburtsland Deutschland zu gehen. Es war ihm klar, dass in diesem Land noch einiges "Unerledigte" auf ihn wartete. Dass er noch einiges zu bereinigen hatte um seinen inneren Frieden zu finden. Hatte er sich nicht nach Deutschland inkarniert? Als er später gefragt wurde, warum er nach Deutschland zurückgekehrt ist, war seine Standardantwort: "Wenn ich nicht zurückgekehrt wäre, hätte ich Hitler den Sieg zugesprochen. Dazu bin ich nicht bereit." Er wollte ein neues Leben anfangen und wusste, dass dies in Israel nicht möglich war.
Am 9. November 1989 kam er in Berlin an. Hier gab er Seminare über die Bibel, die Kabbala und alternative Heilmethoden. 1992 wurde er durch eine Berliner Tageszeitung als Geistheiler bekannt gemacht. Kurz darauf gründete er das "Kahuna Heilzentrum", wo er als Heiler arbeitete, Schüler ausbildete und Studien zum geistigen Heilen unternahm. In Deutschland wurde er im Oktober 1993 berühmt, als er in der TV-Sendung "Schreinemakers Live" erstmalig in Deutschland ein Fernheilungsexperiment wagte, das 11 Mio. Zuschauer verfolgten und bei dem es zu vielen Tausenden medizinisch bestätigten Heilungen kam. Hilfesuchende in immer grösserer Zahl kamen aus ganz Europa in seine Praxis. In den folgenden Jahren nahm er an zahlreichen Fernsehsendungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern teil; seine Aktivität wurde in vielen Zeitschriften, inklusive Der Spiegel und Der Stern beschrieben. Er wurde berühmt und berüchtigt, geliebt und gehasst, insbesondere der Ärztekammer war er ein Dorn im Auge. Wie sagte einst ein Journalist des "Spiegels": "Sie sind eine permanente Provokation, der Geistheiler Dr. med."
1999 hörte er mit dem Heilen auf und widmete sich wieder ganz der Erforschung der Bibel und der Kabbalah. Er suchte und sucht auch weiterhin nach neuen Antworten, die sich seiner Meinung nach in der hebräischen Bibel befinden. Zugleich versucht er eine Brücke zwischen der Bibel und der modernen Wissenschaft zu schlagen.

Dr. Eli Erich Lasch, am 01.04.2009

 

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© 2005 - 20013, Dr. Eli Erich Lasch, am 01.04.2009. Stand: 21. May 2013